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Onhoudbaar! - valse geschiedenis

Falsche Geschichte


Verschwindenden Gebietsgrenzen und altertümliche Berufssparten werden in den Fokus gerückt und näher untersucht. Persönliche Geschichten erwachen wieder zum Leben, werden mit ähnlichen Geschichten von der anderen Grenzseite verglichen, mit anderen geteilt – und durch die Assoziation des Künsterlers erneuert. Ein neues Verfallsdatum mit neuem Inhalt sozusagen.


Mit seinem Projekt Falsche Geschichte verbindet der niederländische Künstler Patrick Mangnus persönliche Anekdoten von beiden Seite der Grenze, um Ähnlichkeiten in den entdeckten Geschichten zu finden. Seine Spurensuche führt ihn an Orte, die etwas zu erzählen haben. An Orte, die eine Städtepartnerschaft führen. An Orte, deren verschwundene Historie wieder sichtbar gemacht werden kann.


Diesen Erzählungen fügt er eigene Assoziationen hinzu, ohne den Kern zu verletzen. Hat der niederländische Bauer beispielsweise seine Milch noch auf dem Pferd transportiert? Wie war das damals in ländlichen Gegenden auf deutscher Seite? Wie steht es um Bauernhöfe, die früher komplett frei standen und durch die Verstädterung nun von Wohnhäusern und Industriegebieten umrandet sind? Durch die künstlerische Verdrehung des Künstlers können eine fiktive Handelsroute erstellt und die beiden Geschichten miteinander verbunden werden.


Das Resultat seiner Arbeiten sind aufgezeichnete Interviews und Auftritte im Öffentlichen Raum sowie Fotos und Videoaufnahmen davon. Es sind Grafiken von bestehenden Erzählungen durch den künstlerischen Blick in einer limitierten Auflage von 200 Stück. Eine Veröffentlichung mit bleibenden Erzählungen über unentdeckte Orte und über verschwundene und verschwindende Geschichte.


Termine
13. - 23. März 2014 im Kunstenlab in Deventer (NL)
Danach reist die Ausstellung durch die beteiligten Städte und Dörfer – und so kommt die Geschichte wieder zurück zu den Menschen dort.


Die GrensWerteWeltAusstellung im Kloster Bentlage zeigt einen großen Teil aller Resultate. Während der Eröffnung am 21. März erstellte Geräuschekünstler Jeroen Diepenmaat mit einer Sängerin zudem eine neue musikalische Komposition aus den erzählten Anekdoten.

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